Die "Schlacht um Grohnde"

Gegen den Bauantrag reichten im Sommer 1974 über 12.000 Menschen Einsprüche ein. Beim Erörterungstermin am 3./4. Oktober 1974 wurden die Bedenken vorgetragen. Trotzdem erteilte das Niedersächsische Sozialministerium am 8. Juni 1976 die erste Teilerrichtungsgenehmigung.

Gegen den Bau des Kernkraftwerkes kam es in Grohnde zu weiteren, teilweise heftigen Protesten. Eine Demonstration mit rund 15.000 Demonstranten und etwa 5.000 Polizeibeamten am 19. März 1977 führte zu einer versuchten Bauplatzbesetzung. Vorbild war der Protest gegen das Kernkraftwerk Wyhl. Mit vielen Verletzten war dies die bis dahin gewalttätigste Auseinandersetzung der westdeutschen Demonstrationsgeschichte. Sie ging als „Schlacht um Grohnde“ in die Protestgeschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung ein. Die Gewalttätigkeiten führten zu kontroversen Diskussionen über die Legitimität verschiedener Methoden des Protests.

Widerstand gegen das geplante AKW Grohnde

Gewaltsame Demonstration gegen das AKW Kalkar (24.09.1977)

Leonce49 Gewaltsame Demonstrationen: Wie bei der Schlacht um Grohnde am 19. März 1977 kommt es wenige Monate später gegen den Bau des AKW Kalkar am 24. September 1977 zu Krawallen.

Eine friedliche Demonstration am Atomkraftwerk Grohnde am 15. Januar 2011.

Fatelessfear Eine friedliche Demonstration am Atomkraftwerk Grohnde am 15. Januar 2011.

Demonstration gegen Atomkraft: Anti-AKW-Demonstration auf dem Bonner Hofgarten am 14. Oktober 1979

Hans Weingartz Friedliche Demonstration gegen Atomkraft: Im Oktober 1979 findet auf dem Bonner Hofgarten eine Versammlung gegen Atomkraft statt.

Proteste in Grohnde am 19. März 1977

Die Schlacht um Grohnde: Quelle und weiterführende Links