Anti-AKW-Bewegung Wyhl

Die Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland ist eine in den 1970er Jahren entstandene soziale Bewegung, die sich gegen die zivile Nutzung der Kernenergie wendet. Im europäischen Vergleich zeichnet sich die deutsche Anti-Atomkraft-Bewegung durch ihre Stärke und insbesondere durch ihre Kontinuität aus.

Proteste gegen den geplanten Bau eines AKW in Wyhl 1975

Demonstration gegen Atomkraftwerke und Kernenergie in Bonn am 18. Juli 1975.

Bundesarchiv, B 145 Bild-F046092-0035 / Wienke, Ulrich / CC-BY-SA Bundesweit formiert sich nach den Protesten in Wyhl Widerstand gegen die Nutzung von Kernenergie. Hier eine Demonstration am 18. Juli 1975 in Bonn.

Plakate zum Widerstand gegen Atomkraft bei Wyhl von 1975.

bund.net Plakate zum Widerstand gegen Atomkraft bei Wyhl von 1975.

Nai hämmer gsait: Sticker gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerks bei Wyhl von 1975.

AlMare Nai hämmer gsait: Sticker gegen den geplanten Bau eines Atomkraftwerks bei Wyhl von 1975.

Nai hämmer gsait!

Die größte Protestaktion war die mehrmonatige Besetzung des Wyhler Baugeländes von ca. 28.000 Menschen ab Februar 1975. Geplant war der Bau eines Atomkraftwerks. Da die Baugenehmigung fehlt und sich der Protest vermehrt, wird das Bauvorhaben eingestellt. Der Erfolg von Wyhl wird zur Geburtsstunde der deutschen Anti-AKW-Bewegung. Er übte eine Signalwirkung auf die gesamte Bewegung in der Bundesrepublik aus.

Wyhl? Nai hämmer gsait!

Proteste in Wyhl 1975: Quelle und weiterführende Links