Bremer Straßenbahnkrawalle 1968

Die Bremer Straßenbahnunruhen 1968 (alternativ oft auch als Bremer Straßenbahnkrawalle oder Großer Schüleraufstand bezeichnet) dauerten vom 15. bis zum 22. Januar und richteten sich vordergründig gegen Fahrpreiserhöhungen der BSAG. Sie spiegelten jedoch zudem den Wunsch der Jugend nach mehr Selbstbestimmung sowie die Ablehnung des zu jener Zeit ausgetragenen Vietnamkrieges wider.

Die Bremer Straßenbahn AG

Bremer Straßenbahnunruhen: Der Domshof in der nähe der Domsheide, zentraler Ort der Bremer Straßenbahnkrawalle im Januar 1968.

Roehrensee Bremer Straßenbahnunruhen: Der Domshof in der nähe der Domsheide, zentraler Ort der Bremer Straßenbahnkrawalle im Januar 1968.

Bremer Straßenbahnunruhen: Solche Wagen vom Typ GT3 Nr. 918 sind im Januar 1968 während der Krawalle in Bremen gefahren.

Geoffrey Tribe Bremer Straßenbahnunruhen: Solche Wagen vom Typ GT3 Nr. 918 sind im Januar 1968 während der Krawalle in Bremen gefahren.

70 Pfennig? – lieber renn ich!

Während der Unruhen kam es in der Bremer Innenstadt zu schweren gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstrierenden und Polizeikräften. Letztlich wurden die Fahrpreiserhöhungen zurückgenommen.

Michael Seufert: Bremer Straßenbahn-Unruhen

Bremer Straßenbahnkrawalle: Quelle und weiterführende Links