Kernkraftwerk Stade

Das Kernkraftwerk Stade (KKS) wurde von 1972 bis 2003 in Stadersand nahe der Schwingemündung an der Elbe betrieben. Es ist das erste nach dem Atomausstieg stillgelegte Kernkraftwerk Deutschlands und befindet sich zurzeit im Rückbau (Phase 4: Abbau der restlichen kontaminierten Anlagenteile, Nachweis der Kontaminationsfreiheit, Entlassung der verbleibenden Strukturen aus der atomrechtlichen Überwachung).

Das KKS liegt an der südlichen Uferseite der Unterelbe in der Gemarkung der Hansestadt Stade in Niedersachsen, etwa 30 km westlich von Hamburg und neben dem ebenfalls stillgelegten und bereits rückgebauten Kraftwerk Schilling. Es war mit einem leichtwassermoderierten Druckwasserreaktor ausgestattet.

Das stillgelegte Kernkraftwerk Stade

Deutschlands Atomkraftwerke: AKW Stade war von 1972 bis 2003 in Betrieb. Es besaß eine Bruttoleistung von 672 MW. Louis-F. Stahl
Atomkraftwerk KKS Stade ist das erste nach dem Atomausstieg stillgelegte Atomkraftwerk Deutschlands. 2003 wurde es abgeschaltet, 2005 wurden die letzten Brennelemente abtransportiert. Bis 2015 soll der Rückbau abgeschlossen sein.

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