Das Kernkraftwerk Brunsbüttel im Norden Deutschlands

Der Atomreaktor ist ein stillgelegtes Kernkraftwerk in Brunsbüttel, Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Es liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee etwa 75 km nordwestlich von Hamburg. Es stammt vom Hersteller Kraftwerk Union und wird von der Kernkraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. OHG betrieben.

Gesellschafter sind Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (66,7 %) und E.ON Kernkraft (33,3 %). Das Kraftwerk gilt als eines der störanfälligsten in Deutschland. Es ist seit Juli 2007 heruntergefahren. Ende Mai 2011 beschlossen die Umweltminister der Länder und des Bundes, das Kernkraftwerk Brunsbüttel dauerhaft stillzulegen.

Im November 2012 leitete Vattenfall das Rückbauverfahren ein. Im KKB arbeitet ein Siedewasserreaktor (SWR) der „Baulinie 69“ (auch „SWR-69“ genannt; 1969 konzipiert). Der Reaktor in Brunsbüttel ist nahezu baugleich mit den drei Reaktoren in den deutschen Kernkraftwerken Philippsburg Block 1 und Isar Block 1 sowie mit dem österreichischen Kernkraftwerk Zwentendorf. Letzteres wurde fertiggestellt, ging aber nach einem Volksentscheid nie in Betrieb. Der Reaktor im Kernkraftwerk Krümmel ist ähnlich, aber deutlich größer (ca. 1200 MWe).

Der Atomreaktor von Vattenfall

Deutschlands Atomkraftwerke: Der Reaktor KKB Brunsbüttel nahm 1977 seinen Betrieb auf. 2011 wurde es aufgrund des Atom-Moratoriums abgeschaltet. Steffen Papenbroock
Atomkraftwerk Brunsbüttel vom Deich aus fotografiert. Der Reaktor war einer der störanfälligsten Kernkraftwerke Deutschlands und war von 1977 bis 2011 in Betrieb.

KKB Brunsbüttel: Quelle und weiterführende Links