KGG Gundremmingen Block A

KGG Gundremmingen ist mit seinem Blöcken B und C das leistungsstärkste deutsche AKW. Beide Blöcke sind baugleiche Siedewasserreaktoren. Jeder Block ist mit 784 Brennelementen (BE) beladen worden, wovon 1 BE rund 174 kg Uran fasst.

AKW Gundremmingen: Partner mit AKW Nowoworonesch

Deutschlands Atomkraftwerke: KGG Gundremmingen Block A ist eines der ältesten Atomkraftwerke Deutschlands. Es ging 1967 in Betrieb und wurde 1977 stillgelegt.

Michael Meding, Factory X Am 13. Januar 1977 erlitt Reaktorblock A bei einem Störanfall einen Totalschaden. Seitdem ist es stillgelegt. Es war der erste und bisher einzige Großunfall in der Geschichte der deutschen Atomkraftwerk. Seit 1983 wird Block A zurückgebaut.

Deutschlands Atomkraftwerke: Kernkraftwerk Gundremmingen ist mit seinen Blöcken B und C das leistungsstärkste deutsche Atomkraftwerk

Felix König KGG Gundremmingen mit seinem drei Blöcken. Block A (links) war von 1967 bis 1977 aktiv. Die Blöcke B und C (rechts) sind 1984 in Betrieb gegangen. Sie sollen 2017 bzw. 2021 stillgelegt werden.

Ein Modell vom Atomkraftwerk Gundremmingen. Zu besichtigen im Infozentrum des Kraftwerkes Gundremmingen mit Block A, B und C.

RBMK-1500 Atomkraftwerk Gundremmingen: Modell im Infozentrum des Kraftwerkes mit Block A, B und C.

Zwischen dem staatlichen Energiekonzern Rosenergoatom mit dem AKW Nowoworonesch und dem AKW Gundremmingen besteht ein Partnerschaftsvertrag.

Zwischen dem staatlichen Energiekonzern Rosenergoatom mit dem AKW Nowoworonesch und dem AKW Gundremmingen besteht ein Partnerschaftsvertrag.

KGG Gundremmingen Block B und C

Das Kernkraftwerk Gundremmingen (Abkürzung KGG) ist mit einer elektrischen Bruttoleistung von 2 × 1344 MW das leistungsstärkste deutsche Kernkraftwerk. Es steht in Gundremmingen im schwäbischen Landkreis Günzburg in Bayern. Betreiber ist die Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH (KGG), die zu 75 % der in Essen ansässigen RWE Power AG und zu 25 % der in Hannover ansässigen E.ON Kernkraft GmbH gehört.

Zur Förderung des internationalen Erfahrungsaustauschs wurde 1993 ein Partnerschaftsvertrag zwischen dem russischen AKW Nowoworonesch und dem KGG Gundremmingen unterzeichnet.

Gundremmingen Block A: Totalschaden nach Störfall

Der alte Block A, ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 237 MW, der von 1966 bis zu einem Störfall am 13. Januar 1977 betrieben wurde, wird seit 1983 zurückgebaut. Der Reaktorblock erlitt bei dem Störfall einen Totalschaden.

Die Blöcke B und C sind zwei benachbarte, baugleiche Blöcke. Sie setzen sich aus jeweils einem Reaktorgebäude, einem Maschinenhaus und einem 161 m hohen Naturzug-Nasskühlturm zusammen. In beiden Reaktoren werden jeweils rund 136 Tonnen Kernbrennstoff vorgehalten. Die Brennelemente verbleiben etwa fünf Jahre im Reaktor. Bei jährlichen Revisionen wird jeweils rund ein Fünftel der Elemente ausgetauscht. Das in den Kühltürmen verdunstende Wasser von 0,7 Kubikmeter pro Sekunde wird über einen 1,4 Kilometer langen Kanal der Donau entnommen. Die Rückleitung von Wasser erfolgt über eine unterirdische Rohrleitung.

KGG Gundremmingen: Quelle und weiterführende Links